„1661“ - Ein Projekt im Auftrag von identity of art

 

Die Entwürfe für das Projekt „1661“ entstanden, für ein renommiertes Forschungsinstitut in Deutschland, bereits vor der COVID-19 Pandemie. Da besagtes Institut die Entwürfe zum 15. Firmenjubiläum, sowie den 60. Geburtstag des Gründers präsentieren wollte. Dies konnte jedoch aufgrund der zahlreichen Lockdowns nicht wie geplant durchgeführt werden und daher erst anlässlich des 16. Jubiläums und 61. Geburtstags präsentiert werden. Daraus entstand der Projektname „1661“.

 

In Kooperation mit der Kunstvermittlung „identity of art“ konnte im vergangenen Jahr nun die Skulptur in vielen Stunden des Schaffens realisiert werden.

 

Die Skulptur soll einen Bezug zu dem Institut haben und die dort geleistete Arbeit repräsentieren. Es war die Aufgabe dies in einer schlichten Eleganz umzusetzen. Da sich die Forscherinnen und Forscher mit der DNA-Analyse beschäftigen und versuchen Diversitäten auf molekularer Ebene zu identifizieren, wurde als repräsentative Form ein Abschnitt der DNA-Doppelhelix gewählt. Die Geschichte welche die Skulptur „1661“ erzählt, ist an die Philosophie des Forschungsinstituts angelehnt, „Sehen – Erkennen – Handeln“.

 

 

 

Das Hauptelement der Skulptur ist eine große, metallene Doppelhelix aus Edelstahl. Zentral in dessen Mitte befindet sich eine mundgeblasene Glas-Sanduhr. Diese steht für den wissenschaftlichen Wettlauf gegen die Zeit, die fortschreitende Entwicklung der Wissenschaft insgesamt, sowie die menschliche Vergänglichkeit und den Kampf, Heilmittel gegen diverse Krankheiten zu finden. Als verstecktes Detail kann das geschulte Auge die 4 DNA-Basen Adenin (A), Guanin (G), Cytosin (C) und Thymin (T) in dem Sand am Boden der Sanduhr erkennen. Auf der Sanduhr befindet sich ein aus Alu gegossenes Paar, diese beginnen mit der DNA Analyse, indem sie diese in die beiden Einzelstränge zerteilen, um in weiterer Folge sie zu vervielfältigen und Anomalien sichtbar zu machen. Unterhalb der Sanduhr befinden sich drei weitere Alu-Figuren, welche die Firmenphilosophie aufgreifen. Die erste Forscherin hält ein A für die Base Adenin und liest darin wie in einer Zeitung. Der zweite Forscher erkennt, worum es sich bei den Buchstaben C und T in seinen Händen handelt. Die dritte Forscherin schreitet handelnd zur Tat und drückt die beiden Einzelstränge mit ihren Händen wieder zu einen DNA-Strang zusammen, wodurch sich der Kreislauf schließt und die Forschungsfrage hoffentlich gelöst wurde.

 

Nach intensiver Arbeit kann die Skulptur „1661“ nun bald im Foyer des Instituts präsentiert werden.

 

Vielen Dank an alle beteiligten Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

- identity of art (Vermittlung, Ansprechperson)
- Paul J. Osterberger (gläserne Sanduhr)

- Hacksteiner Metall (Edelstahl Spirale)
- Kunstgießerei Mikic (Aluguss)